Angesichts der Diskussionen um die allgemeine Bekämpfung der Corona-Pandemie und auch der Offensiven zum Homeoffice möchte die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Vechta noch einmal auf die Situation der Beschäftigten in den Kitas hinweisen.

Zu diesem Thema wurde in der jüngsten Landesvorstandssitzung auch eine Auswertung der Daten einer großen Krankenkasse erörtert. Diese beschäftigt sich insbesondere mit Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den Arbeitsunfähigkeitsdaten.

Dazu der CDA-Kreisvorsitzende Jan Hoyer: „Zwar belegen Berufe wie „medizinischen Fachangestellte“ durch ihre Präsenz am Arbeitsplatz erwartungsgemäß die Spitzenplätze. Doch gilt es das Personal in den Kindertageseinrichtungen nicht zu vernachlässigen.“

Die CDU- Arbeitnehmervertreter wissen um die Notwendigkeit der Betreuung in Kitas in der angespannten Situation. Für die viele Kinder u. Familien ist es außerordentlich wichtig, die Kinder in die Notgruppen zu geben. Ob als Notbetreuung, mit Blick auf die frühkindliche Bildung oder aus Gründen der Kindeswohlgefährdung. Doch sollte die Situation der Erzieherinnen und Erzieher und ihr enger Kontakt zu den Kindern, der unablässig für eine Beziehung in diesem Alter ist, nicht außer Acht gelassen werden! Sie gehen jeden Tag ein großes Risiko ein.

Immer häufiger hören wir von Kitas, in denen nicht nur Erzehrinnen oder Erzieher positiv getestet werden, sondern auch Kinder! Das bedeutet für immer mehr Einrichtungen/Erzieherinnen oder Erzieher: wiederkehrende Quarantänen in denen sowohl die Angestellten als such die Kinder zu Hause bleiben müssen!

Deshalb gilt es aus Sicht der CDA die Konzepte auf die individuellen Gefährdungsbeurteilungen und passgenauen Hygieneplänen umzusetzen und auch zeitnah wieder neu zu überprüfen.

Bild: pixabay.com

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